Das sagt die Presse

Wir wünschen Ihnen hier viel Spaß beim lesen unserer Presseartikel. Uber den angegeben Link kommen Sie auf die Seiten des Urhebers.

10.03.2015 | Heidenheimer Neue Presse

Neuer Anlauf für die Bläserklasse

Auch die Zukunft des Musikerheims nach wie vor ungeklärt


Von der bisher nicht zustande gekommenen und der weiter ungeklärten Zukunft des Musikerheims abgesehen konnte Vorsitzender Tobias Fink anlässlich der Hauptversammlung des Musikvereins Königsbronn im Musikerheim auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Das sei nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit im Verein und mit dem Förderverein zu verdanken, neben Aktiven könne der Verein auch auf viele engagierte passive Mitglieder zurückgreifen. So sei das Brenzquell-Buam-Revival zu einem vollen Erfolg geworden.

Weniger erfreulich, so Fink weiter, sei die noch immer ungeklärte Situation wie es in Sachen Vereinsheim weitergeht, es würden jedoch momentan verschiedene Optionen geprüft. Nicht zufriedenstellend sei zudem, dass die geplante Einführung einer Bläserklasse im vergangenen Jahr an der Georg_Elser-Schule nicht zustande kam. Nach anfänglich guter Resonanz seien nicht genug Schüler für eine solche Klasse zusammengekommen. Die Idee alternativ eine AG für die Interessierten anzubieten, sei daran gescheitert, dass für so wenig Schüler keine Lehrkraft von der Musikschule engagiert werden konnte. Im laufenden Jahr soll ein neuer Anlauf gestartet werden.

Laut Schriftführerin Cornelia Jakob hat der Musikverein aktuell 296 Mitglieder, davon 46 in der Kapelle, neun in der Jugendgruppe und 27 in Ausbildung. Kassierer Harald Albrecht berichtete über die positive Jahresbilanz, dank mehrerer erfolgreicher Veranstaltungen und ergiebigem Spendenaufkommen.

Dirigent Alfred Sutter zeigte sich zufrieden. So habe man im vergangenen Jahr wiederum das bisherige Niveau halten können. Nächstes großes Projekt sei nun die Veranstaltung "Vom Egerland bis Oberkrain" am 21. März 2015, die es in dieser Form seines Wissens nach sonst nirgendwo im Land gebe.

Ester Drum gab anschließend Einblick in die Jugendarbeit des Vereins. Derzeit befinden sich 27 Jugendliche in Ausbildung. Neben den Proben war im vergangenen Jahr beispielsweise auch ein Ausflug ins Donaubad Wonnemar geboten.

Wie Stephanie Beiswanger darlegte, wurden von den 46 Musikern die 43 Proben zu durchschnittlich 75 Prozent, die 14 Auftritte zu durchschnittlich 80 Prozent besucht.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Cornelia Stegmayer als Schriftführerin, Martina Schürle und Thorsten Ehm als aktive Beizitzer und Ingrid Egetemaier als passive Beisitzerin. Nicht mehr zur Wiederwahl stellte sich der zweite Vorsitzende Armin Bäuerle. Für ihn wurde Susanne Geißler in dieses Amt gewählt.

Ebenfalls im Musikerheim fand die Hauptversammlung des Vereins zur Förderung der Königsbronner Blasmusik statt, wobei Vorsitzender Thomas Stegmayer für des vergangene Jahr eine durchweg positive Bilanz zog. Die Veranstaltungen seien sehr gut besucht gewesen und damit jeweils ein voller Erfolg. Kassierer Joachim Wötzel sprach von einem der besten Geschäftsjahre des Fördervereins, vor allem dank des Brenzquell-Buam-Revivals.

Vorsitzender Thomas Stegmayer wurde in seinem Amt bestätigt. Nicht mehr zur Wahl stellten sich der zweite Vorsitzende Joachim Glaser und Schriftführerin Ines Elser. Zur neuen zweiten Vorsitzenden wurde Susanne Wötzel, zum neuen Schriftführer Kai Elser gewählt.

22.12.2014 | Heidenheimer Zeitung | Holger Scheerer

Besinnlich, aber auch schwungvoll

Zur traditionellen Weihnachtsfeier lud der Musikverein heuer nicht in die Ostalbhalle ein, sondern in die schmucke Hammerschmiede. Der Umzug brachte nicht zuletzt auch eine bessere Akustik mit sich, wovon sich die Gäste in der voll besetzten Halle beim Weihnachtskonzert überzeugen konnten.

Den Anfang machte der Vereinsnachwuchs. In der Blockflötengruppe unter der Leitung von Stefanie Beiswanger sind die Kleinsten versammelt. Sie hatten bekannte Weihnachtsmelodien einstudiert. Die etwas Größeren musizierten bereits unter der Leitung von Alfred Sutter im Blasorchester der Jugendgruppe.

Ganz aus dem Häuschen angesichts so vieler Kinder und Jugendlicher auf der Bühne geriet Ehrengast Dr. Josef Habelt vom Blasmusikverband Landkreis Heidenheim. In seiner Ansprache gab er zu, dass der demographische Faktor mittlerweile auch die Vereine im Landkreis erfasst habe. Einige Vereine gebe es, die bereits seit Jahren keinen Nachwuchs mehr verzeichneten. Dass dies in Königsbronn nicht so sei, schrieb Habelt vor allem der dortigen herausragenden Jugendarbeit zu.

Alle Hände voll zu tun hatte Vereinsvorsitzender Tobias Fink beim Verteilen der Geschenke im Rahmen der Ehrungen. Zunächst kamen die passiven Mitglieder an die Reihe. Es wurden geehrt für ihre langjährige Mitgliedschaft: Ingeborg Kniele (25 Jahre), Kornelia Bassler, Alfred Forner, Martina Wötzel (40 Jahre), Heinz Schwäble (50 Jahre) und Hugo Schürle (60 Jahre).

Habelt nahm als Vize-vorsitzender des Blasmusikverbands Baden-Württemberg und in dessen Namen die Ehrungen der aktiven Mitglieder vor. Für ihr langjähriges Musizieren wurden geehrt: Kathrin Flachmüller (10 Jahre), Jutta Bäurle, Cornelia Stegmayer, Susanne Wötzel, Joachim Wötzel (20 Jahre) und Thorsten Ehm (30 Jahre). Eine besondere Auszeichnung wurde Alfred Sutter zu teil für seine mittlerweile 20-jährige Dirigententätigkeit.

Sutter überraschte die Zuhörer mit seinem Blasorchester mit einem vielfältigem und abwechslungsreichen Programm. Und sorgte unter anderem mit der Champagner-Polka von Johann Strauß dafür, dass es nicht nur weihnachtlich und besinnlich, sondern auch recht schwungvoll auf und zu ging. Den Höhepunkt des Konzertes bildete ein Potpourri aus bekannten Weihnachtsliedern wie „Leise rieselt der Schnee“ und „O du fröhliche“, an dem sich nicht nur die Jugendgruppe, sondern auch das Publikum mit vereinten Kräften lautstark beteiligte.

Nicht fehlen durfte als Abschluss der Weihnachtsfeier der traditionelle Theaterschwank. Im Stück „Männerwirtschaft“ konnte das Publikum die aktiven Musiker von einer ganz anderen und humorigen Seite kennenlernen.

Link zum Originalartikel